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20. Juli 2014

Die Medikationskarte - Ein Produkttest von www.testnow.de

Ich habe vor geraumer Zeit bei www.testnow.de einen Produkttest gewonnen...
Erhalten habe ich die sogenannte elektronische Medikationskarte...









Geliefert wurde mir das Produkt in einem ganz normalen Briefumschlag (ist ja schließlich nicht so groß so eine Karte) plus einer Beschreibung über die Medikationskarte und wie ich diese aktivieren kann....

Auch hier vielleicht erstmal was grundsätzliches zum Produkt:

Wozu brauche ich die elektronische Medikationskarte?

Die elektronische Medikationskarte im Scheckkartenformat trägt ihr Besitzer immer bei sich. Sie schützt seine Gesundheit – im Alltag und im Notfall. Mit ihr kann er selbst oder bei Bedarf der Arzt oder der Rettungssanitäter sofort alle wichtigen Informationen abrufen: Seine Notfalldaten, welche Medikamente er nimmt, Informationen über Allergien und Unverträglichkeiten. Und sein Apotheker kann prüfen, ob die Medikamente keine gefährlichen Wechselwirkungen auslösen. Damit das möglich ist, hat der Besitzer der Karte seine Angaben zuvor selbst in seinem persönlichen, vor Datenmissbrauch streng geschützten Medikationscenter erfasst.

Was ist das Medikations-Center?

Im persönlichen Medikations-Center kann der Besitzer der Karte alle seine Medikamente und Notfalldaten erfassen, sehen, ändern und auch wieder löschen. Er kann außerdem elektronisch Rezepte bei seinem Arzt und Medikamente bei seiner Wunsch-Apotheke vorbestellen*.
Sobald er seine Notfall- und Medikationsdaten erfasst hat, kann er diese Angaben zusätzlich jederzeit als vollständigen Medikationsplan ausdrucken lassen. So weiß er, seine Angehörigen oder pflegende Personen jederzeit, welche Präparate er wann und in welcher Menge benötigt.

Wer bietet die elektronische Medikationskarte an?

Hinter der elektronischen Medikationskarte steht die Initiative sichere Medikamentenverwendung. Sie bietet dem Patienten die Chance, die alleinige Autorität über seine Gesundheitsdaten zu erhalten. Die elektronische Medikationskarte und das Medikationscenter bilden dafür die technische Plattform.
Informationen zur Initiative sichere Medikamentenverwendung finden Sie hier: www.ismev.de
Die Medikationskarte ist erhältlich bei mehr als 800 Apothekern in Deutschland oder direkt auf dieser Website.

So hilft die elektronische Medikationskarte

Auf der Karte stehen eine Nummer und ein besonderer Sicherheitscode. Über diese Kombination erhält der Besitzer jederzeit und überall Zugang zu seinen Medikationsdaten – auch im Ausland. Und im Notfall gelangen der Arzt oder der Rettungssanitäter mit jedem internetfähigen Handy oder einem anderen mobilen Online-Zugang über www.medikationskarte.de direkt zu den möglicherweise lebensrettenden Informationen.
Darüber hinaus kann der ausgewählte Apotheker des Vertrauens die Medikamente des Patienten laufend auf gefährliche Arzneimittelwechselwirkungen hin untersuchen, die sonst oft übersehen werden. Allein bei gesetzlich Versicherten kommt es der AOK zufolge jährlich zu über 800.000 schwerwiegenden Wechselwirkungen von Medikamenten, in mehr als 20.000 Fällen enden diese tödlich. Nebenbei lassen sich benötigte Folgerezepte mit der Karte gleich noch elektronisch bei Arzt und Apotheke nachbestellen

Informationen für Apotheker

Jede deutsche Apotheke ist dazu in der Lage, gefährliche Wechselwirkungen zu erkennen, wenn sie einen vollständigen Überblick über alle Medikamente des Patienten hat. Dies ist sehr oft nicht der Fall.
Genau an dieser Stelle setzt die elektronische Medikationskarte an - sie ermöglicht es dem Patienten, alle für ein echtes Medikations-Management erforderlichen Informationen selbst strukturiert zusammen zu tragen und fortlaufend zu aktualisieren. Mit dieser besten Datenbasis, die überhaupt möglich ist, kann die wohnortnahe Apotheke ihr volles Potential und pharmazeutisches Können voll entfalten. Um die vom Patienten erfassten Medikationsdaten einsehen und überprüfen zu können, muss die Apotheke vom Patienten dazu bei der Aktivierung der Medikationskarte autorisiert worden sein. Außerdem muss die Apotheke eine Partnerapotheke von ordermed sein, um die Daten überhaupt empfangen zu können.

Vorteile einer Medikationskarte:
- Der Arzt kann, auch im Notfall, individueller und gezielter behandeln und beraten
- Man vermeidet gefährliche Nebenwirkungen von Medikamenten
- Der Apotheker des Vertrauens wird zum Mentor und kann besser beraten
- Die Apotheke erinnert an notwendige Rezeptverlängerungen und kümmert sich bei Bedarf auch um die Auslieferung

(Quelle:www.medikationskarte.de)

Mein Fazit:
Ich habe die Medikationskarte jetzt wirklich schon einige Wochen getestet, da ich finde, dass gerade bei so einem Produkt wichtig ist, dass man sich damit wirklich gut auseinandersetzt.
Grundsätzlich kann man sagen, dass die Karte einfach zu aktivieren ist:
Einfach auf der Website www.medikationskarte.de den Menüpunkt "Karte aktivieren" klicken, das Online-Formular mit einer korrekten Anschrift ausfüllen und alle Daten eintragen (Stammapotheke, Persönliche Angaben wie Alter, Größe und Gewicht, Allergien und Unverträglichkeiten, Vorerkrankungen, Medikamente, Ärzte, Impfungen etc.).
Es ist also alles andere als kompliziert, ich muss aber sagen, dass einige meiner Ärzte von der vorgegebenen Liste garnicht erst gefunden werden und ich diese somit nicht eintragen kann. Z.b. wird meine Frauenärztin nicht gefunden, die ich aber angeben muss, da die Pille schließlich verschreibungspflichtig ist... Blöd... Also schonmal ein Medikament, was ich nicht eintragen kann...
Naja, alles andere habe ich eingetragen, meine Stammapotheke angegeben und auf "SENDEN" geklickt... Angeblich sollten dann die Angaben von der Apotheke geprüft und auf eventuelle Nebenwirkungen bei den Medikamenten untersucht werden, inkl. Rückmeldung innerhalb der nächsten Tage. Aber: Kein Anruf, keine E-Mail... Garnichts!!! Da ich in den darauffolgenden Tage sowieso in die Apotheke musste beschloss ich einfach mal nachzufragen...
Komisch fand ich das die Apothekerin und auch deren Chef noch nie von einer solchen Karte gehört hatten!!! (?)
Außerdem meinten die beiden , das wäre unnötig, da alle meine Angaben ja bei denen im Betriebssystem gespeichert werden und jedes Mal, wenn eventuelle Nebenwirkungen auftreten könnten, würde mir automatisch Bescheid gesagt werden... Außerdem waren sie etwas schockiert, da man bei der Medikationskarte so viele persönliche Angaben machen muss (z.B. Name der behandelnden Ärzte) und ich solle sehr vorsichtig sein, was meine Daten und deren Sicherheit angeht... Hm... Das hat mich schon etwas verunsichert...Also bin ich direkt zu meinem Hausarzt gesteuert.. Aber auch dort hatte bisher niemand davon gehört und eine Warnung, ich solle nicht so viel von mir im Internet preisgeben, folgte auch auf dem Fuße....
Also, was tun? Ich habe meine Daten alle so gelassen, werde wohl trotzdem weiterhin bei dem bisherigen Verfahren bleibe, dass ich das System in der Apotheke für mich arbeiten lasse...
Außerdem kostet die Karte im Jahr 20 Euro, das muss noch erwähnt werden...Aber ich frage mich wofür?! Ich trage doch nur meine Daten ein und schleppe eine Karte mehr im Portemonnaie mit mir rum... Außerdem wissen sowohl Apotheker also auch Ärzte, was man für Medikamente nimmt und ob Nebenwirkungen vorliegen...
Naja... Ich hatte mich eigentlich auf den Produkttest gefreut, da ich wirklich viele Allergien habe und auch einige Medikamente nehmen muss, aber wie ihr euch denken könnt, so richtig überzeugt bin ich nicht.... Gerade weil man so viel persönliches angeben muss, wobei mir nicht wirklich ersichtlich ist, warum....
Ich bedanke mich trotzdem bei www.testnow.de für den Produkttest, denn die Idee an sich finde ich wirklich nett, aber wahrscheinlich ist das System noch nicht ausgeklügelt genug....
Ich bin wirklich etwas verunsichert, ob das alles wirklich so gut ist und vergebe deshalb leider nur 


Hatte von euch noch jemand die Möglichkeit die Karte zu testen???
Ich bin gespannt auf eure Meinung... :-)